Regel 1
: Immer auf die Aussagen beziehen!

Regel 2: Beim Thema bleiben!
 

Zu Regel 1:

Es passiert häufig, dass man sich während einer Diskussion mehr auf seinen Diskussionspartner als Person konzentriert als auf das, was er eigentlich sagt. Beispielsweise versuchen wir häufig, andere an Glaubwürdigkeit einbüßen zu lassen, indem wir darauf hinweisen, dass sie selbst ihren eigenen Argumenten im wahren Leben gar nicht gerecht werden. Das mag mitunter sogar zutreffen, spielt aber, sofern solches Verhalten nicht explizit Thema ist, in der Diskussion keine Rolle, denn die Argumente können trotzdem stimmen – auch wenn sie dem Handeln oder Verhalten derjenigen, die sie anführen, nicht entsprechen! Um eine Debatte besser voranzubringen, sollte man sich also auf die Aussagen der Gesprächspartner konzentrieren und seine eigenen Argumente und Fragen auch nur auf diese Aussagen beziehen.
 


Zu Regel 2:

Wir alle haben schon mal erlebt, dass eine Diskussion schnell am Thema vorbeigehen kann. Das liegt für gewöhnlich daran, dass das Thema nicht richtig bzw. nicht eindeutig genug formuliert wird, z.B. in Form von ein paar gut gewählten Fragen, die das Thema als ein Problem – besser: als ein Problembündel veranschaulichen. Ein zu allgemein formuliertes Thema umfasst im Grunde immer ein unüberschaubares Gewirr von Aspekten und Problemen, in denen man sich leicht verfängt, und damit ist man meistens auch schon vom Thema abgekommen. Daher ist es ratsam, sich an den Problemen bzw. Fragen, die zur Debatte stehen, zu orientieren und auch nur themen- bzw. problembezogen zu argumentieren.

 

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